NBA-Wetten in der Schweiz – zwei Veranstalter, ein geschlossener Markt und ein Preis, der in jeder Quote steckt

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only
Want more predictions?
Join our Telegram channel
Join

Wer in der Schweiz auf ein NBA-Spiel setzen will, hat genau zwei Adressen mit Schweizer Bewilligung — und ein halbes Dutzend ausländische Seiten, die sich anfühlen wie mehr. Mehr sind sie nicht. Stand 29. Oktober 2026, geprüft gegen die Gespa als Aufsichtsbehörde, die Bewilligungsangaben der beiden Veranstalter und das Geldspielgesetz als Rahmen.

Ein orangefarbener Basketball liegt auf dem Parkett einer leeren Halle unter hellem Flutlicht, die Tribünen sind dunkel.
Die National Basketball Association (NBA) hat 30 Teams, 29 aus den USA und eines aus Kanada (Toronto Raptors).

Basketball ist ein schnelles Spiel, und die Buchhaltung dahinter ist es auch. Ein Angriff dauert acht Sekunden, ein Run von zehn Punkten dauert zwei Minuten, und die Quote auf ein Live-Spiel ändert sich, während man überlegt. Genau diese Geschwindigkeit ist das Argument, mit dem ausländische Seiten werben — und genau sie ist der Grund, warum ein Schweizer Publikum zuerst wissen muss, wo sein Geld liegt und wer es zurückholen könnte. Die Antwort auf die zweite Frage ist unbequem kurz.

Wer hier mit einer Schweizer Bewilligung anbietet, ist keine Frage des Geschmacks. Es sind zwei Veranstalter, ihre Gebiete sind getrennt, und was sie anbieten dürfen, steht in einer Liste, die nicht sie selbst schreiben. Das ist enger, als jeder Vergleich suggeriert. Es ist aber auch der einzige Rahmen, in dem eine Wette in der Schweiz einen Rechtsweg hat.

Rechtslage: wer in der Schweiz überhaupt Wetten auf Basketball anbieten darf

Online-Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019). Beaufsichtigt wird das von der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht in Bern — nicht von der ESBK, die nur Casinos prüft. Wer das nicht auseinanderhält, hält am Ende eine Casino-Aufsicht für die Instanz, die über seinen Wettschein entscheidet.

Eine Tramhaltestelle bei Regen in einer Altstadtgasse, das Kopfsteinpflaster glänzt und ein einzelner Regenschirm lehnt an einem Mäuerchen.
Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen (Oberlimite CHF 9'999, unter 21 Jahren CHF 1'000).

Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung: die zwei Papiere, die zählen

Eine Bewilligung braucht zwei Teile: eine Veranstalterbewilligung und eine Bewilligung je Spiel. Und sie gilt nur in der Schweiz. Das ist der Satz, an dem sich alles Weitere entscheidet. Eine maltesische, kuraçaoische oder deutsche Erlaubnis hat hier keine Kraft, und die Folge ist keine Formalie: Wer Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung veranstaltet, macht sich strafbar — bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahre. Die Spielenden werden nicht bestraft. Ihre Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter aber eingezogen werden.

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Swisslos betreibt Sporttip, mit Sitz der SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft in Basel, gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019. Die Loterie Romande betreibt Jouez Sport. Das ist die vollständige Liste. Die Gespa veröffentlicht keine Liste zusätzlicher Bewilligungen, sondern nur die Sperrliste blockierter ausländischer Domains.

Ein Basketballkorb von unten gesehen, darüber eine Hallendecke mit Scheinwerfern und Stahlträgern.
In der NBA bestreitet jedes Team 82 Hauptrundenspiele; die Tabelle richtet sich nach dem Siegprozentsatz, nicht nach Punkten.

Wohnsitz entscheidet, nicht Geschmack

Sporttip läuft im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein — zusammen das Swisslos-Vertragsgebiet. Jouez Sport bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; die Loterie Romande nennt als Kontaktadresse die Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende. Für ein Online-Konto braucht es Wohnsitz in der Schweiz und in der Praxis im Gebiet des Veranstalters. Ein Zuzug von Zürich in die Waadt bedeutet also einen Kontowechsel — die eine Bewilligung endet nicht, sie greift nur nicht mehr.

Was nicht auf der Liste steht, darf nicht angeboten werden. Die Gespa führt einen geschlossenen Katalog erlaubter Sportarten, Wettkämpfe und Wettarten (Version 10.09.2026). Qualifikationsrunden nur, wenn sie gelistet sind. Frauenwettkämpfe nur, wenn sie gelistet sind. Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet. Wetten auf Trainingsläufe nie. Corner- und Kartenmärkte fehlen im Katalog, eine Esport-Sektion ebenso. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt. Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind ohnehin keine Sportwetten und damit nicht möglich.

Livewetten sind erlaubt — vor dem Spiel und während des Spiels, sofern der Veranstalter eine Entscheidung hat, die das deckt. Das BGS kennt keine gesetzliche Beschränkung auf bestimmte Live-Märkte. Das ist die gute Nachricht für jeden, der ein viertes Viertel mitverfolgen und den Ausgang noch nicht kennen will. Die schlechte: ob ein bestimmter Markt in einem bestimmten Viertel überhaupt offen ist, entscheidet das Wettprogramm, nicht das Gesetz.

Der Krypto-Umweg: was ausländische Seiten wirklich anbieten

Die Gespa-Sperrliste ist kein Papier. Schweizer Telekom-Anbieter blockieren die dort geführten ausländischen Domains per DNS (Art. 86–93 BGS). Die erste Liste datiert vom 3. September 2019, Ende 2025 standen 671 Domains darauf. Blockierte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt — Domain-Hopping, die Gespa nennt Interwetten und Bet-at-Home in diesem Zusammenhang und führt bet365 auf der Liste. Die Konsequenz ist unangenehm konkret: Eine Domain, die gestern funktioniert hat, kann heute im Browser verschwinden, und der Kontostand mit ihr.

Was Krypto-Angebote aus dem Ausland mitbringen, ist dünner, als die Wortwahl vermuten lässt. Kein Schweizer Schutz. Keine Anbindung an das Schweizer Sperrregister. Kein Rückgriff hierzulande — wer streiten will, streitet in einem Rechtsraum, in dem er nicht wohnt. Und die Gewinne sind steuerlich nicht neutral: Ausländische Anbieter zahlen keine Verrechnungssteuer, aber die kantonale Praxis kann Gewinne aus ausländischen Grossspielen als volles Einkommen behandeln — die Steuerpraxis des Kantons Thurgau tut das unabhängig von der Höhe.

Ehrlich formuliert gibt es hier keinen Standardsieger. Der bewilligte Weg bringt vollen Schweizer Schutz, aber nur zwei Veranstalter, einen geschlossenen Katalog, eine Wohnsitzbedingung und eine Identitätsprüfung. Der ausländische Weg bringt mehr Sportarten, mehr Live-Märkte und mehr Zahlungswege — und dafür keinen Schutz, kein Register und keinen Rechtsweg. Wer das als Sorglosigkeit liest, liest es richtig. Wer es als Freiheit liest, sollte wissen, was er dafür bezahlt.

Verlustlimiten, Spielsperre und was vom ersten Klick an Pflicht ist

Bevor bei Sporttip der erste Wettschein zustande kommt, muss sich der Spielende Limiten setzen — für 1, 7 und 30 Tage. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich.

Diese Limite ist keine Empfehlung, sondern eine Registrierungshürde. Sie steht zwischen dem Spielenden und seinem ersten Tipp. Genau so soll sie wirken: nicht als Bremse im Spiel, sondern als Zahl, die man einmal aufschreiben muss, bevor Verluste passieren. Wer sie übertrieben findet, hat die Richtung des Mechanismus schon gemerkt.

Das Gesetz verlangt, dass der Veranstalter einen oder mehrere Höchstwerte für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste verlangt. Eine gesetzlich feste Einzahlungsobergrenze kennt die Schweiz nicht. Die Limiten setzt der Spielende. Die Erhöhung ist gesetzlich erst nach 24 Stunden wirksam — Swisslos und Loterie Romande handhaben in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden. Ein Haus darf strenger sein als das Gesetz, und diese beiden sind es. Für jemanden mit CHF 200 Monatsbudget ist die Limite damit kein Spielverderber, sondern die Rechnung, die man vorher bezahlt. Wer sein Konto nachts öffnet und die Limite höher stellen will, wartet drei Tage. Das ist der Punkt.

Hinzu kommt die Spielsperre. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann nach drei Monaten aufgehoben werden, unter Beteiligung einer Fachstelle. Ein selbst gewählter Unterbruch von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Wer gesperrt oder minderjährig ist, hat keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.

Zur Online-Registrierung bei Swisslos gehört ein Mindestalter von 18 Jahren sowie Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Vertragsgebiet. Es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Ein zweites Konto unter anderem Namen ist damit keine Lücke, sondern eine Sperre mit Ansage.

Die Kehrseite dieser Sorgfalt ist eine Zahl, die niemand gern zitiert. Bei Testkäufen der Gespa 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47,5 Prozent von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Die Online-Schranke hält; die Verkaufsstelle ist nicht die Festung, für die man sie hält. Wer dort für sich oder andere abschliesst, sollte wissen, wie dünn die Kontrolle dort tatsächlich ist.

Livewetten sind sportlich reizvoll, weil ein Spiel kippt, bevor die Quote nachzieht. Sie sind aber auch der Ort, an dem Punkte in wenigen Sekunden fallen und die Entscheidung mit ihnen. Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen — Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Aus einer Wette wird dann der Einsatz zurück; aus einem Gewinn nichts. Bei Basketball, wo das Zielen auf ein laufendes Viertel dazugehört, ist das die Regel, die den Unterschied zwischen Plan und Zufallstreffer erklärt.

Wie aus Form, Verletzungslage und Statistik eine Prognose wird

Über ein NBA-Spiel lässt sich viel herausfinden. Wie viele Spiele ein Team in den letzten zehn Tagen hatte, wer ausfällt, welche Aufstellung zuletzt funktioniert hat, wie die Bilanz gegen diesen Gegner aussieht. Und trotzdem: Eine Prognose bleibt eine Schätzung. Ein Wert-Tipp bleibt eine Schätzung, kein Tipp ist sicher, und Wetten sind kein Einkommen. Das ist nicht der Disclaimer am Ende, das ist der Kern der Sache.

Ein Wert-Tipp ist keine Vorhersage eines Siegers, sondern die Beobachtung, dass eine Quote zu hoch liegt. Wenn ich einem Ausgang eine höhere Wahrscheinlichkeit gebe, als die Quote ausdrückt, ist die Wette wertvoll — unabhängig davon, ob sie gewinnt. Das klingt wie ein Spitzfindigkeit und ist der einzige Gedanke, der einen Tipp von einem Gefühl trennt. Wer eine Quote mit einem vermuteten Ergebnis verwechselt, kommt nie dazu, den Preis zu beurteilen.

Die praktische Reihenfolge ist unspektakulär. Zuerst der Spielplan: welche Mannschaft, welche Pause, welcher Reisetag. Dann die personelle Lage — Verletzungen und Belastungssteuerung sind im Basketball oft die halbe Information, weil ein Ausfall eines Aufbauspielers die Punkteproduktion eines ganzen Teams verschiebt. Dann die Statistik, mit der Frage, ob die Zahlen des Gegners gegen starke Gegner erhoben wurden. Und zum Schluss der Vergleich mit der Quote. Fällt am Ende keine Abweichung heraus, gibt es keine Wette. Dieses Ergebnis ist kein Misserfolg.

Niemand sollte auf der Grundlage eines Tipps von jemand anderem einsetzen, den er nicht selbst nachvollziehen kann. Saisonwetten auf den Meister, auf die MVP-Wahl oder auf die beste Bilanz einer Hauptrunde verlangen dieselbe Arbeit, nur über Monate — und sie verlangen zusätzlich, dass man das Verletzungsrisiko eines ganzen Jahres nicht vergisst. Wer eine Prognose liest, tut gut daran, die drei Zutaten der Prognose zu prüfen statt nur ihre Überschrift.

Wettarten und Quoten im Basketball: Siegwette, Handicap, Over/Under

Beim Basketball lassen sich Wetten grob in drei Familien teilen: die Siegwette auf einen der beiden Ausgänge, die Handicap-Wette, die den Vorsprung verrechnet, und die Over/Under-Wette auf die Gesamtpunktzahl. Siegwette und Handicap antworten auf dieselbe Frage — wer gewinnt — mit und ohne Ausgleich. Over/Under beantwortet eine völlig andere, nämlich wie viele Punkte fallen. Ein hoher Sieg sagt nichts über die Punktzahl und umgekehrt.

Die Siegwette auf die NBA-Meisterschaft und die Wettquoten auf den Sieger sind die langlebigen Varianten dieser Frage. Sie laufen über eine ganze Saison, und entsprechend träge bewegt sich die Quote. Eine Finals-Wette wird früh platziert und nach einem Ausfall eines Schlüsselspielers nicht neu ausgezahlt. Das ist der Preis der Dauer: Man hält ein Papier, dessen Wert die Mannschaft erst in sechs Monaten einlöst.

Was ein Gewinn auszahlt, folgt aus Einsatz und Quote. Bei einem Einsatz von CHF 100 und einer Quote von 2,10 beträgt der Rückfluss CHF 210, der Nettogewinn CHF 110. Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten der Teile zu einem Preis — was die Auszahlung hebt und die Wahrscheinlichkeit senkt. Beide Richtungen desselben Griffs.

Wo die Marge des Veranstalters sitzt

Die Marge steckt in jeder Quote und gehört zum Haus, nicht zum Spieler. Ein illustratives Zwei-Wegereignis — ausdrücklich ein Beispiel und kein notierter Preis — mit Quoten von 1,90 auf beide Ausgänge: Die Auszahlungsquote dieses Marktes liegt zwischen rund 94 und 96 Prozent, die Marge zwischen rund 4 und 6 Prozent. Die Spanne hängt davon ab, wie viele Ausgänge ein Markt hat und wie scharf der Veranstalter kalkuliert; die Rechnung selbst ist keine Bandbreite, sondern eine Division, die für beide Seiten dieselbe bleibt. Anders gesagt: Wer zwei Wetten dieses Marktes mit je CHF 1’000 platziert, setzt CHF 2’000 um und bekommt im Erwartungswert rund CHF 1’900 bis CHF 1’950 zurück. Der Rest ist der Preis des Angebots. Das ist die Zahl, die ein Zwei-Wegemarkt in der Geschichte, wer zu gewinnen scheint, notorisch unsichtbar lässt.

Quotenboosts ändern daran nichts Grundsätzliches. Bei Sporttip gelten Quotenboosts nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, und Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Ein Boost ist also ein Rabatt auf ein einzelnes Papier — ohne Auswirkung auf den durchschnittlichen Preis eines Marktes. Als dauerhafte Rendite taugt er nicht.

Ein Marketingsatz, den ich besonders mag: «risikofrei». Bei einem Cash-Out gibt es diesen Zustand nicht. Der Cash-Out-Betrag bei Sporttip ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden; Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Man tauscht also ein unsicheres grösseres Papier gegen ein sicheres kleineres. Das ist ein Geschäft, kein Schutz. Bei Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten ist Cash-Out vor Spielbeginn und live möglich, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen. Eine Garantie für jeden Markt besteht nicht.

Bei der regulären Spielzeit hält Sporttip es präzise: Sie umfasst die reguläre Spieldauer — beim Fussball etwa 90 Minuten — plus Nachspielzeit, und Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Beim Basketball ist die Verlängerung damit kein Automatismus, sondern eine Ankündigung im Programm. Wer ein Spiel mit Overtime-Verdacht wettet, ohne diese Zeile zu lesen, hat auf einen anderen Markt gesetzt, als er dachte.

Zwei Details aus den Teilnahmebedingungen lohnen eine eigene Zeile. Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung kombiniert Sporttip nur über die «Bet-Builder-Funktion». Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Die Nichtaufnahme in der Kombiwette ist also kein Freibrief für eine freie Zusammenstellung.

Der NBA-Kalender: wann welche Wette überhaupt zur Wahl steht

Basketball in Nordamerika läuft in Saisons, nicht in einem Kalenderjahr. Wer eine Quotentafel aufschlägt, ohne zu wissen, wo die Saison steht, sucht Märkte, die es an diesem Tag nicht gibt.

Die National Basketball Association hat 30 Teams, 29 aus den USA und eines aus Kanada — die Toronto Raptors —, aufgeteilt in die Western und die Eastern Conference mit je 15 Teams und je drei Divisionen. Die Liga geht auf die Basketball Association of America zurück, gegründet am 6. Juni 1946; ihren heutigen Namen erhielt sie am 3. August 1949 nach der Übernahme der NBL. Rekordchampion sind die Boston Celtics mit 18 Titeln.

Jedes Team bestreitet 82 Hauptrundenspiele. Die Tabelle richtet sich nach dem Siegprozentsatz, nicht nach Punkten — im Basketball gibt es keine Unentschieden und damit keine Punkte, die ein Remis belohnen. In die Playoffs kommen aus jeder Conference die besten acht Teams, alle Serien werden im Modus «Best of seven» gespielt. Seit 2020/21 ermitteln die Plätze 7 bis 10 in einem Play-in-Turnier die letzten beiden Playoff-Plätze. Das Play-in ist der Punkt, an dem die Saison für mehr Teams länger dauert und an dem sich das Wettprogramm in wenigen Tagen zweimal ändert.

Die Hauptrunde 2025/26 lief vom 21. Oktober 2025 bis zum 12. April 2026 mit 82 Spielen pro Team; das Play-in-Turnier fand vom 14. bis 17. April 2026 statt, die Playoffs begannen am 18. April 2026. Die New York Knicks gewannen die Finals 2025/26 mit 4:1 gegen die San Antonio Spurs und holten ihren dritten Titel; Finals-MVP wurde Jalen Brunson. Den NBA Cup 2025 (1. November bis 16. Dezember 2025) gewannen dieselben Knicks mit 124:113 im Finale gegen dieselben Spurs. In der Saison 2025/26 wurde Shai Gilgeous-Alexander zum wertvollsten Spieler der Hauptrunde gewählt; die beste Bilanz hatten die Oklahoma City Thunder mit 64 Siegen und 18 Niederlagen.

Aus diesem Kalender folgt, wann welcher Markt Sinn ergibt. Vor dem 21. Oktober gehört die Aufmerksamkeit den Saisonwetten: Meister, Conference-Sieger, beste Bilanz, MVP, Rookie. Während der Hauptrunde dominieren Einzelspielwetten samt Handicap und Punktemarkt, mit einem Extraknoten durch den NBA Cup im November und Dezember. Zwischen dem 14. und 17. April ist das Play-in die einzige K.-o.-Woche der Saison — vier Tage, in denen die Quoten leben. Ab dem 18. April wird aus jedem Spiel eine Serie, und der Siegwette-Markt wird durch Serien- und Spiele-Märkte ergänzt. Wer im Juli nach NBA-Quoten sucht, findet Saisonvorbereitung und Sommermärkte, aber kein Programm.

Vergleich der geprüften Anbieter: Bewilligungsstatus vor Wettprogramm

Zehn Namen stehen in dieser Übersicht. Zwei davon dürfen in der Schweiz Sportwetten veranstalten. Die anderen acht sind ausländische Seiten ohne Schweizer Bewilligung, die ein Schweizer Publikum trotzdem antrifft, und sie sind hier nach denselben Kriterien eingeordnet. Die Reihenfolge folgt der Bewilligungslage, nicht einem Gewinnversprechen; kein Anbieter wird wegen einer Quote empfohlen.

Beide bewilligten Veranstalter sind der Gespa unterstellt und tragen dieselbe Papierform: eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung nach dem BGS, SR 935.51. Unterscheiden kann man sie nicht am Status, sondern nur am Gebiet.

Anbieter Bewilligung nach BGS (SR 935.51) Veranstalter oder gemeldete Erlaubnis
Swisslos Sporttip ja, Veranstalter- und Spielbewilligung; Oberaufsicht Gespa SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel; Sportwetten unter dem Namen Sporttip
Loterie Romande Jouez Sport ja, Veranstalter- und Spielbewilligung; Oberaufsicht Gespa Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande, Lausanne; Produkt Jouez Sport
BassBet keine Schweizer Bewilligung gemeldete Erlaubnis nicht festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
Funbet keine Schweizer Bewilligung gemeldete Erlaubnis nicht festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
Bettilt keine Schweizer Bewilligung gemeldete Erlaubnis nicht festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
MyStake keine Schweizer Bewilligung gemeldete Erlaubnis nicht festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
Coolzino keine Schweizer Bewilligung gemeldete Erlaubnis nicht festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
bet365 keine Schweizer Bewilligung gemeldete Erlaubnis nicht festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
20Bet keine Schweizer Bewilligung gemeldete Erlaubnis nicht festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
BetOnRed keine Schweizer Bewilligung gemeldete Erlaubnis nicht festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung

Die Spalte, die man vermisst, ist die mit den Quoten. Sie fehlt nicht aus Nachlässigkeit. Basketball-Quoten gibt es für ein konkretes Spiel an einem konkreten Tag, und eine Zahl in einer Übersicht wäre am Tag nach ihrer Erhebung falsch — bei Märkten mit acht Ausgängen schneller als bei einem Zwei-Wegemarkt. Wer sich für einen Anbieter entscheidet, entscheidet sich für ein Wettprogramm, das er an diesem Abend aufschlägt, und nicht für den Preis, den ein Vergleich ihm vorrechnet.

Für die acht ausländischen Seiten ist der zweite Eintrag durchgehend derselbe und trotzdem nicht bedeutungslos. Sie alle haben dieses Muster: keine Bewilligung nach BGS, keine Verbindung zum Schweizer Sperrregister, kein Schweizer Rückgriff, und Domain-Hopping auf der Gespa-Sperrliste. Eine gemeldete ausländische Erlaubnis hat hier keine Wirkung — Art. 4 BGS lässt die Bewilligung nur in der Schweiz gelten. Das schliesst nicht aus, dass eine dieser Seiten sauber wirtschaftet. Es schliesst aus, dass ein Schweizer Gericht die Sache für den Spielenden klärt.

Swisslos Sporttip: die einzige Bewilligung mit Limiten und Sperrregister

Swisslos ist einer der beiden Veranstalter, die das interkantonale Recht für Sportwetten zulässt. Das Produkt heisst Sporttip, der Veranstalter ist die SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel, die auf der Interkantonalen Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 aufsetzt. Ein Online-Konto ist nur für Personen mit Wohnsitz im Vertragsgebiet offen: die deutschsprachigen Kantone, das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.

Die Regeln des Hauses sind ausführlich. Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Ein CHF 10’000-Systemwettschein ist damit ein Papier für sehr wenige. Für die grosse Mehrheit ist die Obergrenze von CHF 1’000 je Wette kein Hindernis, und genau deshalb ist sie die interessante Zahl: Sie setzt die maximale Grösse eines einzelnen Papiers fest, bevor die Vorstellungskraft es tut.

Sporttip-Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen; Minderjährige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Bezahlt wird nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers, und Kredite an Spielende gibt es nicht.

Der Verlustausgleich ist der Punkt, an dem ein Schweizer Angebot am wenigsten mit einer ausländischen Seite vergleichbar ist. Die erzwungene Limite vor der ersten Teilnahme, die Sperre von 1 bis 180 Tagen, das schweizweite Sperrregister, das über Casinos und Liechtenstein hinausreicht: Alles davon ist Hausregel plus Gesetzesrahmen, und nichts davon lässt sich bei einer Domain ohne Bewilligung einklagen.

Ein Detail aus der Bilanz des Veranstalters relativiert die Mildtätigkeit. Swisslos verteilte für 2025 einen Reingewinn von CHF 562 Mio.: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz für Swiss Olympic, Fussball, Eishockey und Sporthilfe. Aus den Sportwetten stammten CHF 109 Mio. nach CHF 122 Mio. im Vorjahr. Das ist die Zahl, die zeigt, woraus ein Teil davon kommt: Der gemeinnützige Zweck ist echt, und der Geldstrom hinter ihm ebenfalls. Wer hier setzt, finanziert einen öffentlichen Zweck — und bezahlt ihn trotzdem selbst.

Zwei Dinge macht Sporttip gut und beide sind unsichtbar in der Werbung. Die Sperr- und Limitenlogik sitzt in der Hausordnung, und der Cash-Out ist nicht als Versprechen formuliert. Was dagegen fehlt, ist Programmbreite: Der Gespa-Katalog ist ein geschlossener Katalog, und wer Corner-, Karten- oder Esport-Märkte sucht, findet sie auch bei Sporttip nicht, weil sie dort nicht liegen dürfen.

Loterie Romande Jouez Sport: dasselbe Papier, anderes Gebiet

Die Loterie Romande ist der zweite Veranstalter, den das interkantonale Recht zulässt, und betreibt ihr Sportwettenangebot unter dem Namen Jouez Sport. Die Papierform ist dieselbe wie bei Swisslos: Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach dem BGS, SR 935.51, unter der Aufsicht der Gespa. Sie bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura, nennt als Kontaktadresse die Avenue de Provence 14 in 1001 Lausanne und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende.

Für einen Westschweizer Spielenden ist das die Alternative, und die Wahl zwischen den beiden ist keine Wahl zwischen Produkten. Die Limiten betragen bei Swisslos CHF 1 bis CHF 1’000 je Einzel- oder Kombinationswette — über die Limiten der Loterie Romande sagt die Bewilligungslage der beiden Häuser nichts, und was ein Konto kostet, entscheidet die jeweilige Hausordnung. Wer in Freiburg wohnt, kommt mit einem Swisslos-Konto gar nicht durch. Wer in Solothurn wohnt, kommt bei Jouez Sport nicht durch.

Die beiden Veranstalter sind auch kein freundlicher Wettbewerb um dieselbe Person. Ihr Gebiet ist aufgeteilt wie ein Netz, und die Aufteilung ist gesetzlich gewollt. Für den Vergleich der zehn Anbieter heisst das: Zwei Zeilen der Übersicht sind für jeden Leser nur zur Hälfte nutzbar. Die anderen acht sind überall nutzbar und dafür nirgends geschützt.

Was bei all der behördlichen Sorgfalt nicht mitgeliefert wird, ist eine Verkaufsstellenkontrolle, die hält. Die Gespa-Testkäufe von 2025 sind an dieser Stelle die unangenehmste Zahl überhaupt, und sie treffen beide Westschweizer Kantone wie das übrige Land.

BassBet: beworbenes Krypto-Angebot, keine Bewilligung

BassBet hat keine Schweizer Bewilligung. Das ist keine Amateurmeinung, sondern die Folge davon, dass nur Swisslos und Loterie Romande Sportwetten in der Schweiz veranstalten dürfen. Eine gemeldete ausländische Erlaubnis ist in der Schweiz ohne Wirkung, Art. 4 BGS lässt eine Bewilligung nur hier gelten. Das Konto steht nicht im Zusammenhang mit dem Schweizer Sperrregister, es gibt keinen Schweizer Rückgriff, und die Domain kann auf der Gespa-Sperrliste landen und per DNS gesperrt werden.

Was das in der Praxis kostet, ist keine Gebühr, sondern eine Position. Wer dort einzahlt, hat eine Forderung gegen eine Gesellschaft in einem Rechtsraum, den er in einem Streitfall nicht mit einem Schweizer Gerichtsvollzieher erreicht. Krypto-Überweisungen machen die Sache nicht anonym, sondern unumkehrbar. Und die Marktbreite, mit der solche Seiten locken, ist genau das, was der geschlossene Schweizer Katalog nicht hergibt — bezahlt mit dem Schutz, den dieser Katalog herstellt.

Eine Domain, die von heute auf morgen im Schweizer Netz verschwindet, ist ausserdem kein theoretisches Risiko. Zwischen 2019 und Ende 2025 hat die Gespa 671 Domains auf die Sperrliste gesetzt, und blockierte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt. Wer bei einem solchen Anbieter mit Guthaben steht, wartet auf die Dinge, die nicht in seiner Hand liegen.

Funbet: der zweite ausländische Name ohne Papiere

Funbet hat keine Schweizer Bewilligung, eine gemeldete Erlaubnis ist nicht festgestellt und hätte hier keine Wirkung. Kein Sperrregister, kein Schweizer Rückgriff, dieselbe Möglichkeit der DNS-Sperre. Die Bewertung fällt damit ins Gleiche wie bei BassBet — nicht, weil die beiden Häuser identisch wären, sondern weil das Merkmal, das über Schutz entscheidet, bei beiden dasselbe ist.

Aus Sicht der Kosten ist das uninteressant und trotzdem wichtig: Bei allen acht ausländischen Anbietern ist der Unterschied zwischen den Zeilen dieser Übersicht nicht der Schutz, sondern der Zahlungsweg, die Domain und die Sprache des Kundendienstes. Der Schutz ist bei allen gleich — nämlich keiner. Wer die Gruppe sortiert, sortiert Äusserlichkeiten.

Die Frage, die vor einer Einzahlung steht, lautet deshalb nicht, welcher ausländische Anbieter der beste ist, sondern ob man bereit ist, auf die drei Dinge zu verzichten, die das Schweizer System tatsächlich liefert: die Limitenpflicht vor der ersten Teilnahme, das Sperrregister und einen Ansprechpartner mit Sitz in der Schweiz.

Bettilt: keine Bewilligung, kein Registereintrag

Bettilt trägt keine Schweizer Bewilligung. Nur Swisslos und Loterie Romande dürfen hier Sportwetten veranstalten, Art. 4 BGS beschränkt jede Bewilligung auf die Schweiz, und die gemeldete Erlaubnis ist nicht festgestellt. Kein Schweizer Rückgriff, keine Verbindung zum Sperrregister, Sperrliste als Möglichkeit.

Der Krypto-Weg, den solche Seiten anbieten, macht aus einer Wette keine geschützte Transaktion. Eine Blockchain kennt keine Rückabwicklung und kein Chargeback. Kommt es zu einem Streit um einen abgerechneten Markt, gibt es keine Institution, die den Fall für den Spielenden aufrollt. Und die Steuerlage ist bei näherem Hinsehen ebenfalls nicht besser: Ausländische Anbieter zahlen keine Verrechnungssteuer, aber kantonale Praxis kann Gewinne aus ausländischen Grossspielen voll erfassen. Man tauscht also Schweizer Schutz gegen fremde Regeln und gewinnt dabei nicht einmal steuerlich.

Wer Basketball live sehen will und ein viertes Viertel spannend findet, findet hier mehr Märkte als im Schweizer Katalog. Der Preis dafür steht in der Sektion zur Rechtslage, und er ist nicht verhandelbar.

MyStake: dieselbe Ausgangslage, andere Verpackung

MyStake ist ebenfalls ohne Schweizer Bewilligung, mit nicht festgestellter gemeldeter Erlaubnis und ohne Wirkung in der Schweiz. Kein Sperrregister, kein Rückgriff, mögliche DNS-Sperre. Für einen Schweizer Leser ändert der Name nichts an der Position.

Das ist die Stelle, an der eine Übersicht aufhört, eine Übersicht zu sein. Zwei bewilligte Zeilen mit Hausordnungen, Limiten und einem Register — und acht Zeilen mit einer gemeinsamen Rechtslage, die sich nur im Zahlungsweg unterscheidet. Ein Vergleich, der acht Mal dasselbe schreibt, ist ehrlicher als einer, der mit erfundenen Unterschieden Spannung erzeugt. Wer nach einer Empfehlung sucht, bekommt hier keine: Es gibt keinen Grund, sich zwischen acht unbewilligten Anbietern für einen zu entscheiden, den dieser Text nicht begründen könnte.

Wichtig ist die Unterscheidung: Die genannten acht Anbieter sind weder pauschal als illegal eingestuft, noch sind sie geprüft. Die Feststellung beschränkt sich auf den Bewilligungsstatus. Alles Weitere entscheidet der Leser.

Coolzino: bewilligungsfrei in der Schweiz angeboten, nicht bewilligt

Coolzino fällt in dieselbe Gruppe: keine Schweizer Bewilligung, gemeldete Erlaubnis nicht festgestellt und hier ohne Kraft, kein Kontakt zum Sperrregister, kein Schweizer Rückgriff, gesperrte Domain als Möglichkeit.

Die eigentliche Frage bei diesen Seiten ist nicht ihr Verhalten, sondern ihre Erreichbarkeit. Die Sperrliste wird nicht einmalig publiziert, sondern nachgeführt, und Ersatzdomains tauchen innerhalb von Stunden auf. Genau dieses Hin und Her ist der Punkt: Es gibt keinen stabilen Zustand, auf den man bauen kann. Ein Guthaben auf einer Domain, die im Mai nicht mehr aufgelöst wird, ist ein Guthaben, dessen Adresse man nicht mehr kennt.

Wem es um Basketball geht, dem liefert hier nichts einen Vorteil bei Limiten, bei Spielerschutz oder bei der Durchsetzbarkeit. Es liefert mehr Sportarten, und es liefert Krypto. Beides ist ein Merkmal, kein Schutz.

bet365: grosse Reichweite, in der Schweiz gesperrt geführt

bet365 hat keine Schweizer Bewilligung — und die Gespa führt die Marke im Zusammenhang mit der Sperrliste. Das ist bei einer Marke mit grosser internationaler Reichweite der lehrreichste Eintrag der Übersicht: Reichweite und Zulassung sind zwei verschiedene Dinge, und die zweite fehlt hier.

Wer die Seite aus der Schweiz aufruft, muss mit einer Domain rechnen, die im Schweizer Netz nicht mehr auflöst. Die drei Schweizer Schutzmechanismen — Limitenpflicht, Sperrregister, Rückgriff — sind hier nicht vorhanden. Die Chance, in einem Streitfall eine Schweizer Stelle einzuschalten, ist es ebenfalls nicht. Ein grosser Name macht eine Seite nicht zugelassen, und ein bekannter Name macht einen Streit nicht klärbar. Die Bewertung bleibt bei der Ausgangslage: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Schutz.

20Bet: ohne Schweizer Papiere in derselben Gruppe

20Bet hat keine Schweizer Bewilligung, eine gemeldete Erlaubnis ist nicht festgestellt und hätte in der Schweiz keine Wirkung. Kein Sperrregister, kein Schweizer Rückgriff, mögliche Sperrliste.

Die sportliche Verlockung solcher Seiten liegt im Programm, das der Schweizer Katalog nicht zulässt. Nicht nur die Corner- und Kartenmärkte fehlen hier, auch eine Esport-Sektion sucht man im Gespa-Katalog vergeblich. Wer also auf die Freiwurfquoten eines Centers oder auf eine Kartenserie setzen will, wird in der Schweiz nicht fündig. Das ist der eigentliche Handel: mehr Märkte gegen keinen Schutz. Und der Handel ist bei jedem der acht Anbieter derselbe.

Bleibt die Frage, was ein Leser hier mitnehmen soll. Nicht die Empfehlung, und auch nicht die Gegenempfehlung. Sondern die Feststellung, dass acht Namen eine Landschaft vortäuschen, die es in der Schweiz nicht gibt — und dass zwei Namen tatsächlich stehen.

BetOnRed: derselbe Status, dieselbe Konsequenz

BetOnRed hat keine Schweizer Bewilligung, ohne festgestellte und hier wirkungslose gemeldete Erlaubnis, ohne Sperrregisteranbindung, ohne Schweizer Rückgriff, mit möglicher DNS-Sperre. Das ist der zehnte Eintrag und der achte gleiche.

Zwei Dinge sind trotzdem erwähnenswert. Erstens: Die acht ausländischen Namen sind hier nicht nach Qualität geordnet, weil die Merkmale, nach denen man sie ordnen könnte, bei keinem überprüfbar sind. Zweitens: Wer trotzdem dort spielt, sollte wissen, dass sein Konto nirgends registriert ist — auch nicht in dem Register, das ihn von anderen Anbietern fernhält, wenn er es eines Tages braucht. Ein freiwilliger Selbstausschluss, den man bei einem Schweizer Veranstalter setzt, hat bei einer ausländischen Domain keine Kraft.

Bleibt die Bewertung des ganzen Feldes in einem Satz. Von zehn Anbietern haben zwei eine Schweizer Bewilligung, ein geteiltes Gebiet und einen Katalog mit Grenzen. Acht haben mehr Märkte und keine Bewilligung. Wer die Grenzen des Katalogs nicht akzeptieren kann, muss den Schutz aufgeben — und das ist kein Kavalierdelikt, sondern die zentrale Entscheidung dieses Themas.

Spielpläne, Krypto-Zahlungen und die NBA im Überblick

Die NBA ist eine Liga mit einer festen Struktur und einem Publikum, das über die USA hinausreicht. 30 Teams, zwei Conferences mit je 15 Teams, sechs Divisionen, 82 Hauptrundenspiele pro Team. Die New York Knicks sind mit ihrem Titel 2025/26 das Team der jüngsten Saison, Jalen Brunson wurde Finals-MVP, Shai Gilgeous-Alexander der wertvollste Spieler der Hauptrunde, und die Oklahoma City Thunder standen mit 64 Siegen und 18 Niederlagen an der Spitze der Tabelle. Rekordchampion bleiben die Boston Celtics mit 18 Titeln.

Ein Konferenzsystem hat eine Folge für Wetten, die man leicht übersieht. Ein Team kann eine starke Bilanz haben und trotzdem im Playoff-Pfad früh auf einen Gegner treffen, der zu ihm passt oder auch nicht. Eine Siegwette auf die Meisterschaft ist deshalb nicht die Summe der Einzelspielsiege, sondern hängt am Weg durch die Serie. Wer Saisonwetten spielt, spielt gegen die Auslosung mit.

Der NBA Cup im November und Dezember ist die zweite kleine Saison in der Saison, diesmal in Turnierform mit einem Finale an einem festen Termin. Für Wetten ist er ein Fenster mit anderen Märkten als die Hauptrunde — und mit dem Vorteil, dass die Zahl der Spiele überschaubar bleibt.

Krypto als Zahlungsweg ist unterdessen ein eigenes Kapitel geworden, und es lohnt, es sauber zu trennen. In der Schweiz ist es im bewilligten Angebot kein Thema: Gewinne und Guthaben werden nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers ausgezahlt, anonyme oder Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Angebot nicht, und Kredite an Spielende sind untersagt. Welche Zahlungsmarken ein Veranstalter akzeptiert, ist seine eigene Sache und steht in seinen Bedingungen. Bei ausländischen Seiten ist Krypto dagegen ein Marketingargument — mit den Folgen, die in der Sektion zur Rechtslage stehen.

Bleibt die Steuer. Gewinne aus schweizerisch bewilligten Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei und erst darüber steuerpflichtig. Der Bundesfreibetrag beträgt ab dem 1. Januar 2026 CHF 1’071’000, im Jahr 2025 waren es CHF 1’070’400. Darüber behält der Veranstalter 35 Prozent Verrechnungssteuer ein, die man über die Deklaration in der Steuererklärung zurückholt. Der kantonale Freibetrag weicht ab — «je nach Kanton», und keine einzelne kantonale Zahl gehört in einen Überblick. Eine gewöhnliche Wette liegt weit unter dieser Schwelle: keine Einkommenssteuer, keine Verrechnungssteuer. Bei ausländischen Anbietern fällt keine Verrechnungssteuer an, dafür kann die kantonale Praxis die Gewinne voll erfassen. Eine Wettsteuer auf Einsätze kennt die Schweiz nicht. Wer es genau wissen will, fragt einen Steuerberater oder die kantonale Steuerverwaltung.

Ein Wort zum Kontostand sei erlaubt. Ein Konto mit Guthaben bei einem Anbieter ohne Bewilligung ist keine Bankeinlage, sondern eine Forderung — und die Sperrliste kann ihre Adresse entfernen. Wer Krypto einzahlt, um der Frage nach der Identität zu entgehen, bekommt stattdessen eine andere: An wen richtet sich die Forderung, wenn der Anbieter nicht mehr erreichbar ist? Bei Swisslos und der Loterie Romande richtet sie sich an eine Genossenschaft mit Sitz in Basel beziehungsweise an die Loterie Romande in Lausanne. Das ist nicht glamourös. Es ist der ganze Unterschied.

Wie sich Basketballquoten bewegen, ist im Grundlagenartikel dieser Seite beschrieben; entscheidend bleibt, dass eine Quote zwei Dinge gleichzeitig transportiert: die Einschätzung des Marktes und den Preis des Hauses. Wer nur die erste liest, zahlt die zweite unbemerkt.

Häufige Fragen zu NBA-Wetten in der Schweiz

Ist das Wetten auf NBA-Spiele in der Schweiz überhaupt erlaubt, und wer darf es anbieten?

Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz, und Veranstalter brauchen eine Veranstalterbewilligung und eine Bewilligung je Spiel. Die Kantone haben die Zahl auf zwei begrenzt: Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Jeder hat sein eigenes Gebiet, und ein Online-Konto setzt Wohnsitz in der Schweiz und in der Praxis in diesem Gebiet voraus.

Was ist von Krypto-Wetten auf die NBA bei Anbietern ohne Schweizer Bewilligung zu halten?

Sie stehen ausserhalb des Schweizer Systems. Ein ausländisches Papier hat hier keine Wirkung, das Konto hängt nicht am Schweizer Sperrregister, es gibt keinen Rückgriff auf eine Schweizer Stelle, und die Domain kann per DNS gesperrt werden. Krypto-Auszahlungen sind im bewilligten Schweizer Angebot ohnehin nicht vorgesehen, weil nur auf ein Konto im Namen des Kontoinhabers ausgezahlt wird.

Wie wird aus Einsatz und Quote der Gewinn berechnet, und was bedeutet die Marge?

Bei einem Einsatz von CHF 100 und einer Quote von 2,10 ergibt sich ein Rückfluss von CHF 210 und ein Nettogewinn von CHF 110. Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten zu einem Preis. Die Marge ist der Anteil, der über die Auszahlungsquote eines Marktes beim Veranstalter bleibt — bei einem illustrativen Zwei-Wegemarkt mit Quoten von 1,90 auf beide Seiten liegt die Auszahlungsquote zwischen rund 94 und 96 Prozent.

Was ist ein Value-Bet, und warum ist kein NBA-Tipp jemals sicher?

Ein Value-Bet ist die Einschätzung, dass eine Quote den Ausgang zu tief bewertet — die Wette kann wertvoll sein und trotzdem verlieren. Die Prognose entsteht aus Form, Verletzungslage und Statistik und bleibt eine Schätzung. Schätzungen verrutschen. Deshalb ist kein Tipp sicher, und deshalb sind Wetten kein Einkommen, sondern Ausgaben mit einer Aussicht.

Wie viele Spiele hat eine NBA-Saison, und wann finden die Playoffs statt?

Jedes Team bestreitet 82 Hauptrundenspiele, die Tabelle richtet sich nach dem Siegprozentsatz. In die Playoffs kommen aus jeder Conference die besten acht Teams, alle Serien im Modus «Best of seven». Seit 2020/21 ermitteln die Plätze 7 bis 10 im Play-in die letzten beiden Plätze; 2025/26 lief das Play-in vom 14. bis 17. April, die Playoffs begannen am 18. April.

Inhalt erstellt vom Team «dartstippsch.com»