Online Cricket wetten in der Schweiz: was erlaubt ist und was es wirklich kostet

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only
Want more predictions?
Join our Telegram channel
Join

Wer in der Schweiz auf Cricket setzen will, hat genau zwei Adressen: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Alles andere, was Suchmaschinen unter «online cricket wetten» auswerfen, hat hier keine Bewilligung. Das ist kein Detail am Rand, sondern der Ausgangspunkt jeder Rechnung — denn jede Quote, jeder Bonus und jede Auszahlung trägt die Bedingungen des Veranstalters, bei dem sie steht, und nicht die des Nachbarn.

Ein ovales Cricketfeld mit gemähtem Rasen und hellem Mittelstreifen am frühen Morgen, Nebel zwischen den Bäumen am Rand
Im Cricket stehen sich zwei Mannschaften mit je 11 Spielern gegenüber.

Datenstand: 29. Oktober 2026. Geprüft gegen die Bewilligungs- und Aufsichtsangaben der Gespa, der interkantonalen Geldspielaufsicht.

Ob Cricket überhaupt auf dem Wettschein steht, entscheidet eine Liste und nicht der Geschmack des Spielenden. Swisslos darf Sportwetten nur auf Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten anbieten, die in der Gespa-Liste der bewilligten Sportarten und Wettarten stehen (Version 10.09.2026). Es ist eine geschlossene Aufzählung. Qualifikationsrunden nur, wenn sie darin genannt sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie darin genannt sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet — und Trainingsläufe nie. Corner- und Kartenmärkte sucht man in dieser Liste vergebens, einen Esport-Abschnitt ebenfalls. Wer also gewohnt ist, bei einem ausländischen Anbieter Würfe, Run-Raten oder Einzelbälle durchzuwetten, wird hier ein kleineres Programm vorfinden. Weniger Märkte heisst weniger Auswahl, aber auch: kein Buchmacher, der Zuflüsse aus einer Nische abschöpft.

Rechtslage: bewilligt oder ohne Schweizer Bewilligung

Die Schweiz kennt für Sportwetten keine Grauzone. Online-Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019, Art. 3 lit. c und e) und stehen unter der Aufsicht der Gespa mit Sitz in Bern; das Geldspielkonkordat gilt seit dem 1.1.2021. Nicht die ESBK, die nur die Casinos überwacht. Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und zusätzlich eine Bewilligung pro Spiel (Art. 21-25 BGS) — und sie gilt nur in der Schweiz (Art. 4 BGS). Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Es gibt in diesem Bereich keine Liste weiterer bewilligter Buchmacher, weil es keine gibt; die Gespa veröffentlicht nur die Sperrliste der blockierten ausländischen Domains. Der Reingewinn geht an gemeinnützige Zwecke in den Kantonen (Art. 125 BGS).

Ein Smartphone mit dunklem Display liegt auf einer Parkbank, dahinter ein Schweizer Dorf mit Kirchturm im Dunst
Den Cricket World Cup 2023 gewann Australien, Gastgeber war Indien; die Ausgabe 2027 wird in Südafrika, Simbabwe und Namibia ausgetragen und auf 14 Teams erweitert.

Swisslos, die SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel, veranstaltet auf der Grundlage der Interkantonalen Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020), Lotterien und Sportwetten; die Sportwetten laufen unter dem Namen Sporttip. Für 2025 verteilte Swisslos einen Reingewinn von CHF 562 Mio.: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz für Swiss Olympic, Fussball, Eishockey und Sporthilfe. Aus den Sportwetten stammten CHF 109 Mio. im Jahr 2025, nach CHF 122 Mio. im Jahr 2024 — ein Rückgang, den der Bericht nicht erklärt und der in einer Branche, die über Zuwächse schreibt, immerhin bemerkenswert ist.

Die Loterie Romande, die Société de la Loterie de la Suisse Romande, veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone. Sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende.

Wem der Zugang offensteht

Ein Spielerkonto braucht Wohnsitz in der Schweiz (Art. 47 Abs. 3 VGS) und in der Praxis Wohnsitz im Gebiet des eigenen Veranstalters. Swisslos bedient das Swisslos-Vertragsgebiet: die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, dazu das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Die Loterie Romande bedient Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer in Zürich wohnt, kann kein Jouez-Sport-Konto eröffnen; wer in Genf wohnt, kein Sporttip-Konto. Das ist keine Benachteiligung, sondern die Konstruktion: zwei Veranstalter, zwei Gebiete, keine Konkurrenz um dieselbe Kundschaft. Und deshalb gibt es auch keinen Anbietervergleich um einen Willkommensbonus herum, wie ihn Kunden aus anderen Ländern kennen.

Für die Registrierung bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet. Es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Ein Zweitkonto für die schmale Verlustwoche ist damit erledigt, bevor es existiert.

Ausländische Anbieter sind etwas anderes, und man sollte sie nicht in einen Topf werfen. Eine Bewilligung aus Curaçao, Malta, Deutschland oder irgendeinem anderen Land hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung zu veranstalten ist strafbar — bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahren (Art. 130 BGS). Der Spielende wird nach der Praxis des Bundesamts für Justiz nicht bestraft. Sein Einsatz und sein Gewinn können aber in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt weder Spielerschutz noch Fair-Play-Kontrolle auf der anderen Seite. Die Gespa führt eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS sperren (Art. 86-93 BGS; erste Liste vom 3. September 2019, 671 Domains Ende 2025). Blockierte Domains werden innert Stunden ersetzt — Domain-Hopping, für das die Gespa Interwetten und Bet-at-Home nennt und bet365 als auf der Liste stehend. Wer heute eine Adresse nicht erreicht, hat morgen womöglich eine andere.

Ehrlich formuliert: ausländisch heisst ohne Schweizer Bewilligung, ohne Sperrregister, ohne Schweizer Rechtsschutz und mit kantonal unterschiedlich besteuerter Auszahlung. Bewilligt heisst voller Schweizer Schutz, aber nur zwei Veranstalter, eine geschlossene Sportarten- und Wettartenliste, Wohnsitzpflicht und Identitätsprüfung. Keine der beiden Varianten ist per se die sichere Wahl.

Einordnung der bewilligten Anbieter

Die beiden bewilligten Veranstalter unterscheiden sich weniger, als zwei Marken vermuten lassen, und die Unterschiede liegen dort, wo sie für den Alltag zählen: im Angebot und in den Limiten.

Anbieter Bewilligungsstatus Schweiz Veranstalterin und gemeldete Bewilligung Was die Bedingungen zusätzlich festhalten
Swisslos Sporttip bewilligt für Sportwetten als Grossspiel Veranstalterin SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel; Bewilligungen nach BGS, SR 935.51, Aufsicht Gespa Mindesteinsatz CHF 1, Höchsteinsatz CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombiwette, CHF 10’000 pro Systemwette
Loterie Romande Jouez Sport bewilligt für Sportwetten als Grossspiel Veranstalterin Société de la Loterie de la Suisse Romande; Bewilligungen nach BGS, SR 935.51, Aufsicht Gespa 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz, 221 Mitarbeitende

Beide Veranstalter tragen dieselbe Bewilligungsart; die Unterschiede liegen in den Limiten und im Vertrieb. Swisslos nennt die Einsatzgrenzen in Zahlen: Mindesteinsatz CHF 1 für Einzel- und Kombinationswetten, Höchsteinsatz CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombinationswette und CHF 10’000 pro Systemwette. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Für einen Cricket-Freund ist das die praktische Grenze: Ein Test-Match über fünf Tage gehört kaum auf den Wettschein, eine Einzelwette auf den Sieger vielleicht.

Wer sein Konto bei der Loterie Romande führt, sollte die entsprechenden Limiten und Spielregeln in den eigenen Bedingungen nachschlagen, weil sie dort stehen und nicht in denen des anderen Veranstalters.

Limiten, Pausen und die Spielsperre

Ein Test-Match dauert bis zu fünf Tage mit täglich drei Sessions von etwa zwei Stunden. Ein One-Day International umfasst in der Regel 50 Overs pro Innings, ein Twenty20 20 Overs pro Innings mit höchstens 75 Minuten je Innings. Fünf Tage Cricket sind fünf Tage Gelegenheit, eine Wette nachzujustieren, und genau darin liegt das Risiko: nicht im einen verlorenen Einsatz, sondern in den zwanzig Einsätzen danach. Wer aus Frust verdoppelt, hat am vierten Tag mehr verloren als am ersten geplant.

Die Schweiz schützt nicht mit einem staatlich verordneten Deckel, sondern mit selbst gesetzten Limiten. Der Veranstalter muss mindestens einen Höchstwert für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste verlangen (Art. 87 VGS). Wer die Limite senkt, merkt das sofort; wer sie erhöht, wartet. Gesetzlich sind dafür 24 Stunden vorgesehen, Swisslos und Loterie Romande setzen in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren; zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Dass die Oberlimite für junge Erwachsene tiefer liegt als für ältere, ist die vernünftigste Zeile in diesem ganzen Regelwerk.

Wie man die Einstiegslimiten setzt, entscheidet über ihren Nutzen mehr als ihre Höhe. Eine Tageslimite, die eine Glücksträhne verhindert und eine Pechsträhne abfedert, ist gut gewählt, wenn sie etwa einem Abendbudget entspricht, das man auch bei einem verlorenen Abend nicht nachziehen will. Ein Wert, den man nach jeder Serie anpasst, ist keine Limite, sondern eine Aufzeichnung. Beim Cricket mit seinen langen Formaten empfiehlt sich die 30-Tage-Grösse: Sie greift, bevor aus einer Wette eine Gewohnheit wird.

Eine unbefristete Sperre gilt auch für Casinos

Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, und die Sperre wird vor Fristablauf nicht aufgehoben. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Das ist mehr, als der Name vermuten lässt: Wer sich sperrt, sperrt sich nicht bei einem Produkt, sondern für die ganze Gruppe. Eine freiwillige Sperre kann nur nach drei Monaten aufgehoben werden (Art. 84 VGS), unter Beteiligung einer Fachstelle (Art. 81 BGS). Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden (Art. 89 VGS).

In der Schweiz fällt eine Spielsperre in ein gemeinsames Register (Art. 80-82 BGS); erfasst werden überschuldete oder suchtgefährdete Personen und Selbstsperren. Der Grundsatz in der Praxis: Ein Spielerkonto ist keine Tür, die man hinter sich zuzieht, sondern eine Eintragung, die auch das Casino an der nächsten Ecke sieht.

Ein Testkauf der Gespa aus dem Jahr 2025 zeigt, wie viel die Verkaufsstellenaufsicht wert ist: In 47,5 % von 200 Fällen wurde an Verkaufsstellen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Wer die Verkaufsstellenaufsicht als strenge Kontrolle darstellt, erzählt etwas falsch.

Eine Sperre ist ein Ausstieg aus dem System und keine Bestrafung. Das Bundesamt für Justiz verfolgt den Spielenden nicht; der Einsatz geht allenfalls im Verfahren gegen den Anbieter verloren. Das ist ein Risiko, aber keine Strafe (Art. 80-82 BGS).

Auszahlung nur auf ein eigenes Zahlungskonto

Gewinne und Guthaben werden nur auf ein Zahlungskonto lauten, das auf den Namen des Kontoinhabers lautet (Art. 50 Abs. 2 VGS). Anonyme Auszahlungen und Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Sportwettangebot nicht, und Kredit an Spielende wird nicht gewährt (Art. 75 Abs. 1 BGS). Welche Zahlungsmarken ein Veranstalter akzeptiert, regelt er in seinen eigenen Bedingungen. Was es nicht gibt: ein Zahlungsblockier-Werkzeug des Staates gegen unbewilligte Wettseiten. Banken oder Kartennetzwerke blockieren solche Zahlungen in der Schweiz nicht — wer mit dieser Erwartung an die Sache geht, plant mit einem Mechanismus, den es hier nicht gibt.

Die Abrechnung folgt der Auszahlungswährung. Wo ein Test-Match fünf Tage dauert und der Wettschein über drei Legs läuft, zählt jede Zwischenentscheidung, bevor der Betrag auf dem Konto liegt. Wer eine Position vor dem Schlussauftritt ausbuchen will, braucht eine Auszahlungsabwicklung, die nicht an der eigenen Zahlungsmarke hängt.

Aliasing und Domain-Hopping

Domain-Hopping setzt frontend und backend auseinander. Ein blockiertes Frontend kann ersetzt werden, während die Konten derselben Plattform weiterlaufen. Der Name in der Adresszeile sagt also nichts über den Anbieter dahinter. Wer auf einer Seite landet, die eine andere Domain nennt als am Vortag, hat es mit demselben Anbieter zu tun; das ist einer der Gründe, weshalb die Blockliste eine wachsende Zahl von Adressen statt einer wachsenden Zahl von Anbietern enthält. Die Gespa nennt Interwetten und Bet-at-Home als Beispiele für diese Praxis und bet365 als auf der Liste stehend.

Der Graubereich am Rand

Der Graubereich liegt weniger bei den Anbietern als bei den Kunden: Wer seinen Wohnsitz verschiebt, um bei beiden Veranstaltern zu spielen, verletzt die Bedingungen beider. Wer im Kanton Zürich wohnt, kommt an Jouez Sport nur vorbei, wenn er sich als Westschweizer ausgibt; die Identitätsprüfung über den Ausweis steht dem im Weg. Der Aufwand lohnt nicht: Beide Veranstalter fahren dieselben Sportartenlisten und vergleichbare Limiten, und die paar Franken, die ein früherer Bonus brächte, wiegen die rechtliche Unsauberkeit nicht auf.

Grundlagen: Formate, Regenregeln und Wettarten

Ein Cricketspiel ist kein Spiel im Sinne eines Fussballmatches. Zwei Mannschaften mit je 11 Spielern stehen sich gegenüber, ein Spiel hat zwei oder vier Innings, ein Over besteht aus sechs regulären Bällen. Wer Schwierigkeiten hat, den Dokumentationsbedarf einer Cricket-Wette einzuschätzen, braucht keine Statistik, sondern die drei Formate:

Ein roter Lederball und ein Holzschläger liegen auf einer Rasenkante, dahinter ein unscharfer Zaun
Im Cricket stehen sich zwei Mannschaften mit je 11 Spielern gegenüber; ein Spiel hat zwei oder vier Innings, ein Over besteht aus sechs regulären Bällen.

Das Test-Match dauert bis zu fünf Tage mit täglich drei Sessions von etwa zwei Stunden. Es ist die geduldigste Disziplin des Sports und die undankbarste für den Wetter. Wer nicht jeden Tag in die Liveaufstellung und ins Zwischenergebnis schaut, hat schnell keine Vorstellung mehr davon, wie sein Schein steht. Wetten auf den Ausgang eines Tests laufen über Tage statt Stunden.

Das One-Day International umfasst in der Regel 50 Overs pro Innings. Das ist das Format der Weltmeisterschaften und der solide Kompromiss: ein Ergebnis am selben Tag, aber genug Platz für Verlauf und Zwischenstand, um die Livewetten interessant zu halten.

Das Twenty20 dauert etwa drei Stunden, die 20 Overs sind auf 75 Minuten begrenzt. Das ist das Format für den schnellen Abschluss: Bald nach dem Schlagen ist der Schein entschieden — oder umgekehrt, wer auf den Favoriten gesetzt hat, verliert, weil die Grenze das Ergebnis nicht mehr abbildet. Es ist deshalb kein Zufall, dass die Ligen mit diesem Format am schnellsten wachsen.

Zwei Arten von Ergebnisende sollte man kennen. Als Tie endet ein Spiel, wenn alle Innings beendet sind und der Punktestand gleich ist; das gilt als sehr selten. Als Draw gilt in der Regel ein Spiel, bei dem die Zeit vor dem Ende aller Innings abläuft. Für Test-Matches ist der Draw die häufigste Form, in der ein Ergebnis ausfällt; die Handelsbezeichnung «Draw No Bet» übersetzt sich also nicht in ein Cricket-Test-Match. Wer hier Blind nach Fussballgewohnheit setzt, kauft ein Risiko, das er nicht bemerkt.

Wer sich erst einarbeitet, fährt mit dem kürzesten Format am besten: Die Partie ist am selben Abend entschieden, und ein Fehlgriff bleibt ein Fehlgriff und wird nicht zur offenen Position. Wer dagegen die Struktur eines langen Tests lesen kann, findet dort einen Vorteil, den Kurzformat-Spieler nicht haben.

Regen und die Duckworth-Lewis-Stern-Methode

Die Duckworth-Lewis-Stern-Methode berechnet das Ziel der zweiten schlagenden Mannschaft in Limited-Overs-Spielen, die das Wetter unterbrochen hat. In 50-Over-Spielen muss jedes Team mindestens 20 Overs spielen, im Twenty20 mindestens fünf, sonst wird das Spiel als «No Result» gewertet; eine Ausnahme gilt, wenn ein Team aller Spieler beraubt ist oder das Ziel früher erreicht. Hier liegt einer der häufigsten Streitpunkte: Ein Regen bis in die zwanzigste Woche hinein führt zum No Result und zur Rückzahlung; ein Regen in einem Test-Match führt in der Regel zu einem Draw, und die Wette verliert.

Die Methode wurde 1997 eingeführt und 1999 vom International Cricket Council (ICC) offiziell übernommen; seit November 2014 trägt sie nach Steven Stern den Namen Duckworth-Lewis-Stern. Für den Wetter ist das die wichtigste Regel des Sports, die nichts mit Sport zu tun hat: Sie verteilt das Ziel nach verbleibenden Overs und verlorenen Wickets neu. Wer vorher den Favoriten auf den Sieg gesetzt hat, findet seine Wette nach einer einstündigen Unterbrechung in einem völlig anderen Spiel wieder. Kein ausländischer Anbieter und kein Veranstalter gleicht das für den Kunden aus, und keine Quote der Welt schützt davor, weil sie vor der Unterbrechung gestellt wurde.

Der Umgang damit ist trocken: Wer auf ein Limited-Overs-Spiel setzt, soll das Wetterrad anschauen. Wo eine Regenunterbrechung wahrscheinlich ist, bleibt die Wahl zwischen einem Verzicht und der bewussten Annahme, dass die Wette eine Wetterwette ist.

Wo Cricket in der Schweiz auf dem Wettschein steht

Die Swisslos-Sportwetten müssen sich an die Gespa-Liste halten, der ganze Inhalt dieser Liste ist also die Antwort auf die Frage, was Sie hier spielen können. Was auf einem ausländischen Schein als «Cricket – Märkte» geführt wird, hat mit dem bewilligten Angebot in der Schweiz nichts zu tun. Konkret: Wer «online cricket wetten» sucht und dabei die Auswahl eines internationalen Anbieters erwartet, wird auf einem Schweizer Wettschein eine andere Struktur finden: weniger Nebenmärkte, dafür klare und kontrollierte Regeln. Der Anbieter kann nicht mehr als die Liste erlaubt, aber auch nicht weniger kontrolliert.

Ein Cricket-Grundgerüst in einer Minute

  1. Zwei Teams. 11 Spieler.
  2. Zwei Mal Schlagen je Team — vier Innings.
  3. Kurzformat. T20. 20 Overs. Für Anfänger gut geeignet.

Für den Anfang reicht der Blick auf die Ergebnisart: Wer auf den Sieger setzt, kommt mit diesen drei Zeilen aus. Wer auf Nebenmärkte setzt, braucht Format und Regenregel.

Welche Sportarten und Wettbewerbe tatsächlich abgedeckt sind

Der Cricket-Grundstock bleibt: die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten und Wettarten. Sie legt fest, welche Wettbewerbe zulässig sind und in welcher Form sie angeboten werden dürfen. Für Schweizer Spieler bedeutet das, dass ein Teil des internationalen Wettangebots hier gar nicht auf dem Markt erscheint – das Nischensportarten ausserhalb offizieller Listen etwa, deren Regelmässigkeit als Wette nicht zulässig ist.

Turniere: Weltmeisterschaft und Franchise

Der Cricket World Cup der Männer findet alle vier Jahre statt und wird mit 50 Overs pro Innings gespielt (seit 1987; zuvor 60 Overs). Die erste Austragung war 1975 in England, Rekordsieger ist Australien mit 6 Titeln. Den Cricket World Cup 2023 gewann Australien, Gastgeber war Indien; die Ausgabe 2027 wird in Südafrika, Simbabwe und Namibia ausgetragen und auf 14 Teams erweitert. Das Finale 2019 stand nach 50 Overs 241:241 und im Super Over 15:15; England gewann anhand der Zahl der Boundaries — ein Ergebnis, das kein Wetter auf dem Schein haben kann, ohne sich die Regeln vorher durchgelesen zu haben. Bei Wetten auf den Turniersieger gehört diese Regel in den Entscheidungsprozess, nicht in die Nachlese.

Nationale Ligen mit internationalen Spielern gibt es ebenfalls; die Indian Premier League (IPL) ist das bekannteste Beispiel für eine Twenty20-Liga, in der Spieler aus vielen Ländern starten. Ob ein Schweizer Wettschein eine Begegnung aus dieser Liga führt, entscheidet die Liste der bewilligten Wettbewerbe und nicht die Bekanntheit des Wettbewerbs. Wer eine bestimmte Begegnung setzen will, sollte sie im Wettprogramm suchen, statt von ihrem Bekanntheitsgrad auf ihre Verfügbarkeit zu schliessen.

Vergleich der Cricket-Anbieter

Zehn Namen stehen in diesem Vergleich, und sie sind nicht zehn Varianten derselben Sache. Zwei davon dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten. Die anderen acht haben keine Schweizer Bewilligung. Wer sie trotzdem nutzt, muss wissen, was das kostet.

Der Vergleich bewertet deshalb erstens die Bewilligungslage, zweitens die Limiten und die Auszahlung auf das eigene Konto und drittens das Cricket-Angebot, soweit es sich aus den Bedingungen ergibt. Wo eine Angabe fehlt, bleibt die Zeile leer; ein Strich ist keine Aussage, sondern eine Lücke, und die schreiben wir lieber hin, als sie zu füllen.

Swisslos Sporttip — die vollständige Schweizer Bewilligung

Swisslos ist eine der beiden Veranstalterinnen, welche die interkantonale Regelung überhaupt zulässt. Die Bewilligung umfasst eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung nach dem BGS (SR 935.51) unter der Aufsicht der Gespa. Der Veranstalter sitzt in Basel, das Produkt heisst Sporttip. Das Konto ist Personen mit Wohnsitz im Swisslos-Vertragsgebiet vorbehalten, also den Kantonen AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, dazu Tessin und Liechtenstein.

Was den Sporttip-Schein auszeichnet, sind die glasklaren Einsatzgrenzen: Mindesteinsatz CHF 1 für Einzel- und Kombinationswetten, Höchsteinsatz CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombinationswette und CHF 10’000 pro Systemwette. Diese Limiten kann Swisslos jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Für einen Cricket-Anhänger, der auf ein Test-Match über fünf Tage setzen möchte, bedeutet die Limite keine Einschränkung; für eine Kombination über mehrere Begegnungen ist sie die zweite Überlegung nach dem Einsatz.

Zwei Funktionen sind der Vollständigkeit wegen erwähnt: Ein Quotenboost gilt nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, ein Profitboost hebt den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz; beide sind pro Wettendem nur einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung begrenzt, und ein Cash-Out lässt den Boost verfallen.

Der Cash-Out bei Sporttip ist ein eigener Punkt. Es gibt ihn für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden.

Dazu kommen Regeln, die bei Livewetten zählen. Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen — Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Dasselbe Prinzip gilt für voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung: Sie werden nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert; nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten.

Für die reguläre Spielzeit gilt: Sie umfasst die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Sporttip-Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen; wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten.

Der nüchterne Blick auf die günstige Regel: «Cash-Out» klingt wie eine Notausstiegstür. Die Bedingungen liefern die genauere Zahl. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn — das ist die Provision, und sie wird nicht ausgewiesen. Dazu ist der Betrag jederzeit änderbar.

Fazit: Bei Swisslos bekommt der Wetter die vollständige Schweizer Bewilligung, die schweizweite Spielsperre und die klaren Einsatzgrenzen als Paket, das in dieser Form kein anderer Anbieter auf diesem Blatt bietet. Wer die Sicherheit der bewilligten Veranstaltung höher gewichtet als die Vielfalt der Nebenmärkte, wird hier fündig — und wer die Wahl zwischen Cash-Out und regulärem Gewinn hat, sollte die Differenz als Kostenposition in seine Rechnung eintragen.

Loterie Romande Jouez Sport — die Westschweizer Bewilligung

Jouez Sport ist das zweite bewilligte Produkt und für die sechs Westschweizer Kantone zuständig. Die Bewilligung ist dieselbe wie bei Swisslos, eine Veranstalter- und eine Spielbewilligung nach dem BGS, beaufsichtigt von der Gespa. Der Veranstalter ist die Société de la Loterie de la Suisse Romande mit 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitenden. Das Konto ist Personen mit Wohnsitz in Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura vorbehalten.

Die Spielregeln und Teilnahmebedingungen regeln dieselben Grundsätze wie bei Swisslos, sind aber eigene Bedingungen; Limiten und Spielerschutz stehen dort, wo sie für dieses Produkt gelten, und nicht in den Bedingungen des anderen Veranstalters. Wer ein Konto führt, sollte sich die Limitenwerte aus den eigenen Bedingungen holen, bevor er setzt.

Die Bewilligung ist der eigentliche Wert dieses Angebots, und die Spielsperre ist ihr praktischer Nutzen. Wer sich über den Veranstalter sperrt, sperrt sich nach den Bedingungen von Swisslos schweizweit und produktübergreifend; wie das bei Jouez Sport im Detail ausgestaltet ist, steht in seinen eigenen Bedingungen. Wer in den Westkantonen wohnt, hat mit Jouez Sport diejenige der beiden Adressen, die im eigenen Kanton zugänglich ist — und nur das zählt regional.

Fazit: Die Westschweizer Bewilligung ist kein Trostpreis. Wer in Freiburg oder Genf wohnt, kann bei Swisslos gar nicht spielen; die regionale Beschränkung, die im Vergleich wie ein Mangel aussieht, ist in diesem Teil der Schweiz die einzige Option auf dem bewilligten Markt.

Betscore — ohne Schweizer Bewilligung

Betscore gehört zur Gruppe der ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Die gemeldete Lizenz hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS); eine Verbindung zum Schweizer Sperrregister gibt es nicht, ebenso wenig Schweizer Rechtsschutz. Die Domain kann auf die Gespa-Sperrliste gesetzt und per DNS blockiert werden.

Was ein Cricket-Wetter dort tun kann: das Wettprogramm und die eigenen Bedingungen prüfen, bevor er sich entscheidet. Ob Cricket überhaupt im Programm steht, welche Märkte angeboten werden und zu welchen Bedingungen ausgezahlt wird, steht nur dort.

Fazit: Ohne Schweizer Bewilligung fehlt nicht nur eine Formalität, sondern die Rückgriffsmöglichkeit: Bei einem Streit über eine Cricket-Wette gibt es hier keine Stelle, die zugunsten des Spielenden entscheidet.

22Bet — ohne Schweizer Bewilligung

Auch 22Bet führt keine Schweizer Bewilligung. Eine Lizenz aus einem anderen Land entfaltet in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS); die Plattform ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, und es besteht kein Schweizer Rechtsweg. Die Domain kann auf die Gespa-Sperrliste kommen.

Für Cricket-Freunde, die dort spielen, ist das Wettprogramm die einzige Quelle zu den verfügbaren Märkten. Ob und in welchem Umfang Cricket geführt wird, lässt sich an dieser Stelle nicht sagen, ohne die eigene Plattform zu prüfen.

Fazit: Dass eine ausländische Plattform ein breites Sportangebot führt, ist ihre eigene Aussage. Was in der Schweiz davon geschützt ist, ist es nicht: keine Sperrregister-Prüfung, kein Schweizer Gerichtsstand.

bet-at-home — ohne Schweizer Bewilligung

bet-at-home ist ein bekannter Name und trotzdem kein bewilligter Veranstalter in der Schweiz. Die gemeldete Lizenz hat hier keine Kraft (Art. 4 BGS); das Unternehmen ist nicht an das Sperrregister angeschlossen, und Schweizer Rechtsschutz besteht nicht. Die Gespa nennt bet-at-home ausdrücklich im Zusammenhang mit Domain-Hopping — ein Hinweis darauf, wie stabil eine solche Adresse ist.

Wer dort Cricket spielt, verlässt sich auf Regeln, die nicht die Schweizer Regeln sind. Das Angebot und die Auszahlungsmodalitäten stehen ausschliesslich in den eigenen Bedingungen.

Fazit: Der Name weckt Vertrauen, das die Bewilligungslage nicht deckt. Wer ein Konto dort führt, sollte sich bewusst sein, dass keine Schweizer Stelle im Streitfall zuständig ist.

Betify — ohne Schweizer Bewilligung

Betify hat keine Schweizer Bewilligung. Es gilt dasselbe Muster: keine Kraft der ausländischen Lizenz in der Schweiz (Art. 4 BGS), keine Anbindung an das Sperrregister, kein Schweizer Recourse. Eine Aufnahme in die Sperrliste ist möglich.

Die Cricket-Märkte, die dort geführt werden, lassen sich nicht von aussen beurteilen; wer sie prüfen will, muss das Wettprogramm selbst aufrufen. Dort steht auch, welche Einsatzwährung und welche Auszahlungswege gelten.

Fazit: Ein Angebot ohne Schweizer Bewilligung ist kein Angebot mit einem kleinen Nachteil, sondern eines mit einem anderen Rechtsrahmen. Wer Cricket nebenbei spielen will, trägt das Risiko still mit.

ZotaBet — ohne Schweizer Bewilligung

ZotaBet gehört zur Gruppe der ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Die Lizenz hat hier keine Wirkung (Art. 4 BGS), das Sperrregister führt den Anbieter nicht, und Schweizer Rechtsschutz fehlt. Eine DNS-Blockade der Domain ist möglich.

Wer Cricket setzen will, findet die Regeln auf der eigenen Plattform. Ob die angebotenen Märkte den Formaten entsprechen, die jemand erwartet, der Test, ODI und T20 kennt, bleibt eine Frage an das Wettprogramm.

Fazit: Die fehlende Anbindung an das Sperrregister ist der Punkt, der lange unsichtbar bleibt: Wer dort sein Konto führt, sieht von einer bestehenden Selbstsperre nichts.

BetAlright — ohne Schweizer Bewilligung

Bei BetAlright fehlt die Schweizer Bewilligung. Es gilt dieselbe Rechtslage: Die ausländische Lizenz hat keine Kraft in der Schweiz (Art. 4 BGS), es gibt keine Anbindung an das Sperrregister und keinen Schweizer Rechtsschutz. Die Domain kann auf die Sperrliste kommen.

Für Cricket-Spielende bleibt die eigene Plattform die einzige Informationsquelle zu Märkten und Auszahlungswegen.

Fazit: Ohne Schweizer Bewilligung gibt es keine Schweizer Aufsicht und damit keine Instanz, die eine beanstandete Auszahlung prüft. Die Verantwortung wandert vollständig zum Spielenden.

N1 Bet — ohne Schweizer Bewilligung

N1 Bet führt keine Schweizer Bewilligung. Die ausländische Lizenz wirkt in der Schweiz nicht (Art. 4 BGS); die Plattform ist an das Sperrregister nicht angeschlossen, und Schweizer Rechtsschutz besteht nicht. Eine Blockade durch Swisscom & Co. ist möglich.

Was dort an Cricket geboten wird, lässt sich nur am Wettprogramm ablesen.

Fazit: Der Vergleich bewertet N1 Bet nach denselben Kriterien wie die übrigen Anbieter, und in diesem Kriterium schneidet er wie alle nicht bewilligten Anbieter ab: Der Schutz, der in der Schweiz zählt, fehlt.

BetFury — ohne Schweizer Bewilligung

BetFury, über die Domain betfury.ac erreichbar, gehört zu den ausländischen Anbietern ohne Schweizer Bewilligung. Die gemeldete Lizenz hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS), eine Anbindung an das Schweizer Sperrregister besteht nicht, und Schweizer Rechtsschutz gibt es nicht. Die Domain kann per DNS blockiert werden.

Ob Cricket dort im Programm steht und unter welchen Bedingungen gesetzt werden kann, ist den eigenen Bedingungen zu entnehmen.

Fazit: Wo die Bewilligung fehlt, fehlt jede Schweizer Schutzfunktion. Die Formate und die Regenregeln bleiben dieselben, die Regeln für Einsatz und Auszahlung nicht — und darin liegt der einzige Unterschied, der wirklich zählt.

Was bei Cricket-Wetten wirklich Geld kostet

Bei Swisslos Sporttip fällt weder auf Einsätze noch auf Gewinne eine besondere Steuer an. Für Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen — die ESTV nennt Sportwetten ausdrücklich — gilt eine Freigrenze: Bis zum Steuerfreibetrag je Einzelgewinn bleibt der Gewinn einkommensteuerfrei, der Bund zieht die Grenze ab 1.1.2026 bei CHF 1’071’000 (2025: CHF 1’070’400). «Je nach Kanton» unterscheidet sich die Grenze, ein einzelner Kantonsbetrag wäre hier falsch. Oberhalb der Grenze behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die man über die Steuererklärung zurückholt. Ein typischer Cricket-Wetter gewinnt weit unter dieser Grenze: keine Einkommensteuer, keine Verrechnungssteuer auf dem Gewinn.

Bei ausländischen Anbietern sieht es anders aus: Deren Gewinne unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, aber die kantonale Praxis — Thurgau führt hier — behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als vollständig steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Das ist der steuerliche Nachteil der nicht bewilligten Variante, und er ist grösser als der fehlende Schweizer Rechtsschutz in den meisten Fällen, weil er jeden Gewinn trifft.

Auf Einsätze gibt es in der Schweiz keine Wettsteuer; wer eine solche Abgabe in eine Rechnung einsetzt, rechnet mit einer Grösse, die es nicht gibt. Für die konkrete eigene Situation bleibt der Hinweis an den Steuerberater oder die kantonale Steuerverwaltung.

Bonus, Freiwette, Boost: Was das Kleingedruckte kostet

Gratisspielguthaben und Freispiele brauchen in der Schweiz die vorgängige Zustimmung der Gespa (Art. 75 Abs. 2 BGS). Was in den Bedingungen eines Veranstalters steht, entscheidet, was eine Freiwette wert ist. Bei Swisslos heisst das konkret: Jede Gratiswette, jeder Bonus und jeder Boost trägt eine eigene Bedingung, und der Hinweis, ob der Einsatz zurückfliesst, steht in dieser. Wer ein solches Angebot annimmt, nimmt nicht nur das Geschenk an, sondern einen Vertrag — die Bedingungen sind der Text, und die Zahlen darin sind die Konditionen. Ein Bonus, der an einen bestimmten Umsatz gebunden ist, ist kein Geschenk, sondern ein Auftrag.

Ein Boost ist ein zusätzlicher Anreiz, der an eine Bedingung gebunden ist, und die Bedingung steht nicht auf dem Banner. Bei Swisslos gilt der Quotenboost nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, und ein Cash-Out lässt ihn verfallen. Wer die Wette vorzeitig ausbucht, verliert also nicht nur die Differenz zwischen Cash-Out-Betrag und möglichem Gewinn, sondern zusätzlich die Erhöhung.

Steuern und Freibetrag im Alltag

Der Freibetrag ist eine Zahl, die den Alltag selten berührt. Wer Cricket-Wetten mit einem Einsatz von CHF 1 bis CHF 1’000 spielt, erreicht ihn nur in Ausnahmefällen. Was bleibt, ist der Verlust, den die Wette selbst trägt.

Marge: Was in den Quoten steckt

Die Marge ist die wichtigste Zahl im Sportwettenmarkt und die unsichtbarste. Sie steckt nicht in der Auszahlung, sondern in der Summe der Quoten desselben Marktes. Man rechnet den Quotenschlüssel — die Auszahlungsquote — als 1 ÷ (1/Quote₁ + … + 1/Quoteₙ) über alle Ausgänge eines Marktes; die Marge ist 100 % minus diese Quote.

Ein einfaches Beispiel, ausdrücklich als Rechnung auf einem Beispielmarkt und nicht als notierte Quote: Setzt ein Buchmacher in einem Zwei-Weg-Markt auf beiden Seiten 1.90 an, so ergibt 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) eine Auszahlungsquote von 95 %. Daraus folgt ein Marge-Band von etwa 5 Prozentpunkten — und diese Marge hängt davon ab, wie die Quoten gesetzt sind: Bei Quoten von 1.85/1.95 auf beiden Seiten ergibt 1 ÷ (1/1,85 + 1/1,95) eine Auszahlungsquote von etwa 94,7 %. Das ist eine qualitative Aussage über einen Beispielmarkt.

Als statistische Schätzung: Bei einer Marge von rund 5 % kostet jeder CHF 100 Umsatz den Wetter im Durchschnitt etwa CHF 5, bevor überhaupt ein Ergebnis gefallen ist. Wer über eine Saison 5’000 Franken Umsatz macht, verliert statistisch 250 Franken — nicht, weil eine Wette schlecht ausgeht, sondern weil in jeder Quote ein Anteil des Umsatzes steckt.

Warum der Auszahlungsschlüssel für Cricket zählt

Bei Cricket sind die Märkte und damit auch die Margen weniger standardisiert als beim Fussball. Weniger Liquidität auf einem Markt bedeutet in der Regel eine breitere Marge. Wer den Auszahlungsschlüssel kennt, kann zwei Quoten desselben Marktes vergleichen, ohne sich auf das Bauchgefühl zu verlassen. Bei zwei Quoten von 1.90 und 1.90 liegt die Marge bei etwa 5 Prozentpunkten; bei 1.85 und 1.95 liegt sie etwas höher, aber mit einem geänderten Erwartungswert für den Wetter. Bei Turfwetten ist die Marge nicht transparent, und wer sie nicht kennt, schätzt zumindest den Auszahlungsschlüssel.

Was eine Wette tatsächlich zurückbringt

Die Rechnung ist einfach, und ohne sie ist jede Wette eine Vermutung. Bei einem Einsatz von CHF 100 auf Quote 2.10 beträgt die Rückzahlung im Gewinnfall 100 × 2,10 = CHF 210; der Nettogewinn ist 100 × 1,10 = CHF 110. Bei einem Einsatz von CHF 100 auf Quote 1.85 beträgt die Rückzahlung CHF 185, der Nettogewinn CHF 85. Wer diese zwei Zahlen nicht im Kopf hat, kann aus einem Quotensprung von 2.10 auf 1.85 nicht ablesen, was ihm entgeht.

Für Kombinationswetten multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Legs: 1,90 × 2,10 × 1,75 ergibt eine Gesamtquote von 6,9825; aus CHF 100 werden im Gewinnfall CHF 698,25. Dieselbe Rechnung mit drei Legs, alle bei 1,85: 1,85 × 1,85 × 1,85 ergibt 6,331625, also rückzahlbar CHF 633,16 bei CHF 100. Je grösser die Rückzahlung, desto länger die Kette und desto geringer die Chance, alle Legs zu treffen — die Rechnung liefert die eine Hälfte, die andere bleibt bei der Wette selbst. Was sie nicht liefert, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintritt.

Warum Cash-Out kein Geschäft für den Kunden ist

Der Cash-Out bei Sporttip ist ein Angebot des Veranstalters und kein Recht des Spielenden. Es gibt ihn für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht.

Der Betrag liegt unter dem möglichen nicht vorzeitigen Wettgewinn. Wer vor einer Regenunterbrechung aussteigen will, zahlt also zweimal: einmal für die verlorene Quote und einmal für die Sicherheit. Bei einem Test-Match über fünf Tage, bei dem die Position über Nacht offen bleibt, ist das der Preis für ein sanftes Aussteigen — und der einzige Weg, den ein bewilligter Schweizer Veranstalter dafür anbietet.

Was die Limiten und der Freibetrag zusammengenommen bedeuten

Wer bei Swisslos mit CHF 1 bis CHF 1’000 je Wette spielt, bewegt sich mit jedem einzelnen Schein weit unter dem Steuerfreibetrag von CHF 1’071’000. Das ist keine Zufallsübereinstimmung: Der Freibetrag ist auf den seltenen Grossgewinn ausgelegt, während die Einsatzlimiten den Alltag regeln. Wer beide Zahlen kennt, weiss, dass die Steuer in seiner Praxis keine Rolle spielt — und dass die Limite den Verlustfall begrenzt, nicht die Chance.

Ein Schluss daraus: Bei einem Einsatz von CHF 1’000 je Einzelwette wären rein rechnerisch 1’070 Einsätze nötig, um den Bundesfreibetrag zu erreichen. Das ist eine Zahl zur Einordnung, keine praktische Handlungsanweisung.

Regulatorische Kostenseite

Aufsicht, Regulierung und Spielerschutz kosten den Veranstalter Geld, und diese Kosten stecken in der Quote. Swisslos verteilte 2025 CHF 562 Mio. Reingewinn, davon CHF 109 Mio. aus Sportwetten. Wer die Aufsicht zu den Auslagen rechnet, kommt zu einem Ergebnis, das nicht stimmt: Die Aufsicht ist eine Dienstleistung, deren Kosten im Quotenschlüssel enthalten sind. Der bewilligte Anbieter hat eine feste Auszahlungsquote, und das ist der Punkt, an dem sich Schweizer Sportwetten von einem Offshore-Buchmacher mit unbegrenztem Angebot unterscheiden.

Vergleich der Steuerlast und des Rechtswegs

Punkt Swisslos Sporttip Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung
Gewinn aus dem Spiel einkommensteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag je Einzelgewinn, Bund ab 1.1.2026 CHF 1’071’000, Kanton je nach Kanton; darüber 35 % Verrechnungssteuer, rückforderbar keine Verrechnungssteuer, aber kantonale Praxis: Gewinne aus ausländischen Grossspielen gelten als vollständig steuerbares Einkommen (Thurgau)
Sperrregister schweizweites Sperrregister, gilt auch für Casinos keine Anbindung
Rechtsschutz Schweizer Aufsicht und Schweizer Rechtsweg kein Schweizer Rechtsweg
Blockierung nicht betroffen Domain kann per DNS gesperrt werden

Spielplan und Grundlagen: Was das Angebot der Schweizer Veranstalter prägt

Die beiden bewilligten Veranstalter können ihr Cricket-Angebot nicht unabhängig gestalten. Sie sind an die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten und Wettarten gebunden (Version 10.09.2026, Art. 25 BGS und Art. 29 VGS). Die Liste ist eine geschlossene Aufzählung. Qualifikationsrunden sind nur zulässig, wenn sie darin genannt sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie darin genannt sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet, Trainingsläufe nie. Corner- und Kartenmärkte fehlen, ein Esport-Abschnitt ebenso. Ebenso sind Events gesperrt, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen (Art. 25 Abs. 2 BGS).

Livewetten sind erlaubt — vor dem Spiel und live —, sofern der Veranstalter eine entsprechende Entscheidung hat. Eine gesetzliche Beschränkung auf bestimmte Live-Märkte kennt das BGS nicht. Der Cash-Out ist dagegen nicht geregelt: Er ist die Funktion eines einzelnen Veranstalters (bei Sporttip Einzel-, Kombi- und Langzeitwetten, ausschliesslich vollständige Auszahlung, ohne Garantie je Markt).

Was ein Test-Match über fünf Tage für den Wetter bedeutet

Ein Test-Match dauert bis zu fünf Tage mit täglich drei Sessions von etwa zwei Stunden; ein ODI umfasst 50 Overs, während das T20-Format auf maximal 75 Minuten je Innings begrenzt ist. Für den Wetter heisst das zuerst eines: Die Partie endet nicht, wenn der Arbeitstag endet. Wer eine Ergebnistendenz im Test-Match als Dauerbrenner betrachtet, setzt über Nächte hinweg und nicht über einen Nachmittag. Wer am dritten Tag kein Geld mehr nachlegen will, muss sich vorher überlegen, wie er mit offenen Positionen umgeht.

Die Ergebnistypen folgen dem Format, und die Verwechslung mit Fussball kostet Geld. Ein Spiel endet als Tie, wenn alle Innings beendet sind und der Punktestand gleich ist; das gilt als sehr selten. Als Draw gilt in der Regel ein Spiel, bei dem die Zeit vor dem Ende aller Innings abläuft. Für einen Test-Match ist der Draw der häufigste ernsthafte Ausgang. Wer «Draw No Bet» mit der Drei-Weg-Logik des Fussballs verwechselt, kann bei einer Wette auf ein Ergebnis auf den falschen Markt geraten. Bei einem ODI mit 50 Overs pro Innings liegt der Abbruch dagegen in der Reichweite einer einzigen Regenstunde; so schnell kann ein Spiel seinen Charakter wechseln.

Ein Blick auf die Weltmeisterschaft als Zeitmarke

Die wichtigste Grösse für den Cricket-Kalender ist der Cricket World Cup der Männer: Er findet alle vier Jahre statt und wird mit 50 Overs pro Innings gespielt (seit 1987; zuvor 60 Overs). Die erste Austragung war 1975 in England, Rekordsieger ist Australien mit 6 Titeln. Die Ausgabe 2023 gewann Australien, Gastgeber war Indien; die Ausgabe 2027 wird in Südafrika, Simbabwe und Namibia ausgetragen und auf 14 Teams erweitert. Das Finale 2019 stand nach 50 Overs 241:241 und im Super Over 15:15; England gewann anhand der Zahl der Boundaries.

Wer den Turnierkalender als Planungshilfe nutzt, tut gut daran, sich an diese Daten zu halten und nicht an eine Schätzung. Bis zum nächsten World Cup dauert es mehrere Jahre; was in der Zwischenzeit geboten wird, hängt von den Ligen und Touren ab, und was davon auf einem Schweizer Wettschein steht, entscheidet die Gespa-Liste. Dass die Ausgabe 2027 auf 14 Teams erweitert wird, bedeutet nicht, dass mehr Spiele gesetzt werden können — es bedeutet, dass mehr Spiele stattfinden, die gegebenenfalls auf dem Wettschein stehen.

Vom Programm zum Wettschein

Der Weg vom Spielplan zur Wette ist in der Schweiz kurz und in einem Punkt unumstösslich: Nur die Gespa-Liste bestimmt, was gesetzt werden kann. Wer ein bestimmtes Spiel sucht, prüft es also zuerst im Wettprogramm und nicht in einer Sportnachricht. Und weil jede Wette auf ein Sport-Event zulässig sein muss, ist die Frage nach dem Markt keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage der Zulassung.

Ein praxisnaher Blick auf die Auswahl: Wer in einem Turnier auf den Sieger setzt, hat eine Wette über Wochen; wer auf ein einzelnes Spiel setzt, hat eine Wette über Stunden; wer live nachsetzt, hat eine Wette über Minuten. Diese drei Zeithorizonte sind der eigentliche Unterschied in einem Sport, dessen Formate von drei Stunden bis fünf Tage reichen.

Häufige Fragen zu Cricket-Wetten in der Schweiz

Darf man in der Schweiz bei Swisslos oder Loterie Romande auf Cricket wetten?

Ja, wenn Cricket in der Gespa-Liste der bewilligten Sportarten und Wettarten steht (Version 10.09.2026) und der eigene Wohnsitz im Vertragsgebiet des jeweiligen Veranstalters liegt. Swisslos bedient die Deutschschweizer Kantone, das Tessin und Liechtenstein, die Loterie Romande die sechs Westschweizer Kantone.

Was bedeuten Test-Match, One-Day-Spiel und Twenty20 für die Auswahl der Wetten?

Ein Test-Match dauert bis zu fünf Tage, ein ODI umfasst 50 Overs pro Innings, ein T20 ist auf maximal 75 Minuten begrenzt. Je kürzer das Format, desto schneller ist die Wette entschieden — und desto weniger Gelegenheit bleibt, eine Position mit Cash-Out zu schliessen.

Wie wirkt sich die Duckworth-Lewis-Stern-Methode bei Regenunterbrechungen auf eine Wette aus?

Sie berechnet das Ziel der zweiten schlagenden Mannschaft neu. In 50-Over-Spielen sind mindestens 20 Overs pro Team nötig, im T20 mindestens fünf, sonst endet die Partie als «No Result» mit Rückzahlung. Eine Wette auf den Sieger kann so ihren Wert verlieren, obwohl niemand besser oder schlechter gespielt hat.

Wie berechnet sich der Gewinn bei Cricket-Wetten aus Einsatz und Quote?

Die Rückzahlung ist Einsatz mal Quote, der Nettogewinn Einsatz mal (Quote minus 1). Aus CHF 100 auf Quote 2.10 werden CHF 210, der Nettogewinn beträgt CHF 110. Bei Kombinationswetten multiplizieren sich die Quoten der Legs zu einer Gesamtquote.

Wie lässt sich die Marge in Cricket-Quoten abschätzen?

Über den Quotenschlüssel: 1 ÷ (1/Quote₁ + … + 1/Quoteₙ) über alle Ausgänge eines Marktes ergibt die Auszahlungsquote, die Marge ist der Rest. Bei einem Beispielmarkt mit 1,90 auf beiden Seiten liegt die Auszahlungsquote bei 95 %, die Marge also bei rund 5 Prozentpunkten.

Wie werden Gewinne ausländischer Wettseiten gegenüber Sporttip-Gewinnen besteuert?

Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag je Einzelgewinn einkommensteuerfrei; oberhalb davon behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, rückforderbar über die Steuererklärung. Ausländische Gewinne unterliegen laut kantonaler Praxis — Thurgau — vollständig der Einkommensteuer.

Inhalt erstellt vom Team «dartstippsch.com»